Blühende Steine no. 1-4
gebleichte Brennesselfasern,
Eisenoxidpigment, diverse Gesteinsreste
3x 15x15x5 cm
1x 20x20x10 cm
shown in:
between waters, Kraftwerk, Bad Gastein (AT)
5.06. - 31.08.2026
sommer.frische.kunst
pictures:
Mariella Maier
(de) Blühende Steine no. 1-4 wurden im Franz-Josef Stollen unter 42 Grad Hitze und 90% Luftfeuchtigkeit abgeformt. In die gebleichte Brennesselfaser hat sich das dort vorhandene Eisenoxidpigment eingeschrieben und bringt einen Teil des Stollens verwandelt wieder an die Tagesfläche.
Der Titel bezieht sich auf ein reales Phänomen des Gasteinertals: An pyrithaltigem Gestein bilden sich durch Verwitterung zu Limonit gelblich-weiße Sulfat-Ausblühungen – Steine, die buchstäblich zu „blühen“ scheinen. Wie dieser geologische Prozess macht auch die Arbeit einen unsichtbaren, unterirdischen Vorgang sichtbar. Die Arbeit ist Teil der Werkserie Feinstofflichkeiten und entstand während des Artist in Residence Aufenthalts im Rahmen von sommer.frische.kunst in Bad Gastein, Österreich.
(en) Blühende Steine no. 1-4 were cast in the Franz-Josef tunnel under 42 degrees of heat and 90% humidity. The iron oxide pigment present there has inscribed itself into the bleached nettle fiber, bringing a transformed part of the tunnel back up to the surface.
The title refers to a real phenomenon of the Gastein Valley: on pyrite-bearing rock, weathering into limonite produces yellowish-white sulfate efflorescences, stones that literally appear to „bloom.“ Like this geological process, the work also renders an invisible, subterranean process visible. It is part of the work series Feinstofflichkeiten that was created during the artist in residence in Bad Gastein, Austria.





